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Mittwoch, 20. Juli 2022

Kirmes nach Corona: Ein Rückblick auf die großen und beliebten Volksfeste im Frühjahr 2022

Bruch´s Alpinabahn auf der Dippesmess in Frankfurt


Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause, in denen die sogenannten Pop-Up-Freizeitparks als Ersatzveranstaltungen durchgeführt wurden, ging es wieder zurück in die Normalität und die Menschen konnten endlich wieder auf „ihre Kirmes“ gehen. Wir waren vor Ort:

Den Startschuss setzte der Frühjahrssend in Münster (NRW), bei traumhaftem Wetter und einem Zulauf, den viele Beschicker in ihrem bisherigen Schaustellerleben so noch nicht erlebt hatten. Ein wichtiges Signal für die gesamte Branche und die weiteren Veranstaltungen, die in diesem Frühjahr allesamt durchgeführt werden konnten, mit Ausnahme derjenigen, die bereits im Vorfeld abgesagt oder verschoben wurden.

Alles schaut gebannt in Richtung München

In den Fokus rückte dabei immer wieder die größte und bedeutendste Veranstaltung, das Oktoberfest in München, welche aber zugleich ein Alleinstellungsmerkmal unter allen Volksfesten hat. Manchen Schaustellern hat es gar nicht gefallen, dass sich alles so auf München fokussiert hat. Zu Beginn des Jahres gab es noch ein großes Fragezeichen, ob Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Herbst wieder „O’zapft is!“ ausrufen könne.

Darf man Oktoberfest feiern, wenn in der Ukraine geschossen wird?

Dieser äußerte sich skeptisch im Hinblick auf die Durchführung einer Wies’n 2022, aber auch zunächst im Hinblick auf das Münchner Frühlingsfest, die sogenannte „kleine Wies’n“, das 1965 zum ersten Mal stattfand. Für ihn persönlich sei es "schwer vorstellbar zu feiern, Bier zu trinken und Karussell zu fahren, wenn gleichzeitig in unserer Partnerstadt (Kiew, Anm.d. Redakt.) und dem ganzen Land der Ukraine so großes Leid herrscht und Menschen in diesem brutalen Krieg sterben". 

"Den Menschen Freude geben"

Der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) sagte hingegen, das Oktoberfest sei ein bayerisches Kulturfest. Dieses abzusagen lasse Kremlchef Putin "genau das Ziel erreichen, das er haben will: Dass unsere westliche Kultur beeinträchtigt wird", so Baumgärtner. "Ich glaube, dass niemand den Ukraine-Krieg vergisst. Es ist aber Zeit, den Menschen eine Perspektive und Freude zu geben." Baumgärtner erwartet unter Umständen sogar mehr Gäste als 2019 – vielleicht sogar eine Rekord-Wiesn. 

 

XXL-Höhenrausch von Anja Goetzke

 

München: Break Dance in neuem Look

Die Sehnsucht nach einem unbeschwerten Volksfest zeigte sich dann auf dem Frühlingsfest, welches allerdings keine Veranstaltung der Stadt ist, sondern vom Münchner Schaustellerverein durchgeführt wird. Diesem überließ Reiter die Entscheidung falls die Genehmigung erteilt werden sollte. Es war die richtige Entscheidung. Zum Auftakt am ersten Wochenende waren bereits vor dem Anstich die Wege und Eingänge zwischen den Buden und Zelten voll mit Tausenden von Menschen, die in Dirndl und Lederhose gekommen sind und sich riesig gefreut haben, dass es jetzt endlich wieder Volksfeste gibt. 

Solche Bilder kannte man früher eigentlich nur von der Wies’n. Vom 22. April bis zum 8.Mai amüsierten sich über 300.000 Menschen auf der Theresienwiese.

Peter Bausch, der Chef der Münchner Schausteller, nach dem Frühlingsfest: Für die Menschen sei ein Besuch auf dem Frühlingsfest ein "Kurzurlaub für die Seele" gewesen, sagt er. "Es war ein rundum gelungenes Fest." Und es war ein Testlauf für die Wies’n im Herbst. Noch während der Spielzeit, gab Münchens OB grünes Licht für das Oktoberfest, das ohne Beschränkungen und Maskenpflicht durchgeführt wird.

Guter Mix an Fahrgeschäften in München

Auf dem Frühlingsfest waren neben der Wasserbahn Rio Rapidos (Eingangsbereich mit neuem Wasser-Parkour) und dem Skater der Familie Kaiser die Wilde Maus (Kettenlift links) von Renate und Peter Münch, der Musik Express und die Überschlag-Schaukel Top Spin Fresh von Zehle, Parkour von Aigner, die XXL Höhenrausch Schaukel von Anja Goetzke, das Oktoberfest Riesenrad von Willenborg, der Wellenflug von Lechner, die Münchner Rutsch’n von Stey, Pirateninsel von Kinzler, Distels Lach+ Freu-Haus, die Geisterbahnen von Eckl und Dom-Jollberg (Fahrt zur Hölle), die Autoscooter von Kollmann (neues Lichtkonzept), Menzel und Geier sowie weitere Kindergeschäfte. 

 Break Dance mit neuer LED-Beleuchtung und frisch lackiert

 Viele Schausteller nutzten die Corona-Zwangspause für Veränderungen an ihren Fahrgeschäften. So präsentierte sich der Klassiker unter den Fahrgeschäften, der Break Dance, unter Alexander Goetzke wie aus dem Ei gepellt, in einer komplett neuen Optik: Alle Gondeln wurden generalüberholt, in neuen Designs lackiert und mit modernster multicolour LED-Beleuchtung ausgerüstet, durch die eine enorme Stromeinsparung erreicht wird. Die Rückwand ist vollständig in Handarbeit mit modernen Motiven bemalt. Neben dem neuen Kassenhäuschen, in dem wir mit Marlies Löwenthal eine alte Bekannte antrafen, gibt es auch neue Figuren. 

Die Schwiegermutter von Alexander Goetzke, die früher oft mit der leider nicht mehr reisenden, schönsten und größten aller Wildwasserbahnen (die 1992 von der Firma Mack erbaute Wildwasser 3 von Löwenthal, seit 2018 im Skyline Park fest installiert) in München zu Gast war, gab die Fahrchips am Familientag wie am Fließband aus. Sie hat sich bestimmt gefreut, für einige Tage wieder mal auf der Reise sein zu können.

Kölner Frühlingsfest wegen Tumulten vorzeitig beendet

In Köln haben sich am Familientag unschöne Szenen abgespielt. Der Platz am Deutzer Rheinufer, von sich aus schon mit einer engen Wegeführung ausgestattet, platzte aus allen Nähten. Hier sind die Öffnungszeiten immer schon ein Problemfall, da wegen der Anwohner schon um 22 Uhr Feierabend ist. Einige Schausteller konnten die Nachfrage nicht mehr bedienen, da sie bereits viele Eintrittskarten verkauft hatten, sodass die weiteren Fahrten bis zur Schließung um 22 Uhr ausverkauft waren. 

Wütende Kunden, Schlägereien und Polizeieinsatz

Laut Bericht der Polizei entstand eine aggressive Grundstimmung, im Zuge derer die Kassenhäuschen der Schausteller regelrecht belagert wurden. Nachdem sich auf dem völlig überfüllten Platz zahlreiche Schlägereien ereigneten, beendeten die Veranstalter, die Gemeinschaft Kölner Schausteller (GKS) und die Stadt, das Frühlingsfest aus Angst vor einer Massenpanik bereits um ca. 21.30 Uhr. Fazit: Der nächste Familientag wurde gestrichen, und in den weiteren Tagen musste noch eine Stunde früher dicht gemacht werden.

In Köln Familien und Kirmesfans traurig

Das bedeutete Umsatzeinbußen und sorgte für Entsetzen bei den Schaustellern, weil sie wegen einiger Idioten die Leidtragenden waren. Aber auch einkommensschwache Familien, die sich den Besuch nur an diesen Tagen leisten können, und Kirmes-Fans, die sich wütend zur Absage des Familientags auf Facebook äußerten, traf es besonders hart. 

In einem Brandbrief an die Stadt Köln und Pressevertreter nahm die Bürgerinitiative Deutzer Werft zu den Zuständen rund um die Deutzer Kirmes Stellung. Neben der katastrophalen Parkplatzsituation seien die Belästigungen durch Lärm und Abgase, die Verschmutzungen in Hauseingängen, Toreinfahrten und Grünanlagen sowie das Geschrei und die Pöbeleien durch Jugendliche, die auf Krawall aus seien, nicht mehr hinnehmbar. 

Wie konnte es eigentlich zu diesem Massenandrang kommen? Laut Willi Krameyer vom Vorstand der GKS, kamen mehrere Faktoren zusammen: „Schönes Wetter, Osterferien, vergünstigte Tickets und die lange Corona-Pause...“

Top-Besetzung auf dem Hamburger Frühjahrsdom

Der Hamburger Dom, der wegen Corona viermal ausgefallen war und zweimal unter Zugangsbeschränkungen stattfand, hatte in diesem Frühjahr neben Stuttgart die wohl mit Abstand attraktivste Beschickung. Der legendäre Höllenblitz von Renoldi/Ottens, die größte Indoor-Achterbahn der Welt, die 1992 auf der Frankfurter Dippemess ihre Weltpremiere feierte, kehrte nach längerer Abstinenz wieder auf einen Festplatz zurück. Ein kleiner Schlenker zur Dippemess: In diesem Frühjahr war lange nicht klar, in welchem Rahmen die Dippemess veranstaltet werden könne. 

Attraktion in Hamburg: Höllenblitz von Renoldi/Ottens
 

Erst seit dem 2. April stand fest, dass die Dippemess ohne Einschränkungen stattfinden kann, diese späte Entscheidung erschwerte die langfristige Planung. Das bestätigte auch Thomas Roie, Vorstand des Schaustellerverbandes Frankfurt. Er sei außerdem dankbar, dass bei der Dippemess hauptsächlich mobile Anlagen benutzt würden, die schnell auf das Festgelände transportiert werden könnten. Dazu gehörten allerdings nicht die Großanlagen Alpina Bahn von Bruch und Daemonium von Blume, die den Platz am Ratsweg im April bereicherten. 

Gute Frequenz auf Frankfurter Dippemess

„Vom 8. April bis 1. Mai besuchten knapp eine halbe Million Gäste das Frankfurter Traditionsfest und genossen Rummel, Leckereien und Volksfeststimmung“, berichtete Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Zurück zum Höllenblitz: Von 2019 bis 2021 (in dieser Zeit fanden aufgrund von Corona keine Kirmesveranstaltungen statt) war die Bahn unter dem Namen Safari-Blitz im Serengeti-Park zu Gast. Was 1992 unter dem Namen Magic Mountain begann, war die letzte Achterbahnkonstruktion die von der Firma Schwarzkopf gebaut wurde.

Mit 80 km/h auf die Strecke: Höllenblitz

Noch während der Bauphase musste das Unternehmen Konkurs anmelden und Klaus Renoldi stellte die Bahn selbst fertig. 1998 erhielt sie dann eine völlig neue Thematisierung. Der Weltraum wurde erobert, Trips in ferne Galaxien lagen voll im Trend,  und so wurde aus dem früheren Zauberberg in Anlehnung an Star Wars die „Star World“, mit der Riesenfigur Gallactor, als einzigartigem Blickfang. 2007 kam der Goldgräber Rusty, um die Besucher zu einer rasanten Fahrt mit 80 km/h über eine 860 Meter lange Strecke durch eine Silbermine einzuladen. 

Der Höllenblitz wurde ins Leben gerufen, inspiriert durch den Film „Indiana Jones“. An der Außenfront beeindruckt ein 300 Quadratmeter großer Felsen mit Wasserfall und Berghütten, im Inneren erwartet die Besucher eine phantastische Lasershow mit Feuer, Nebel und Wassereffekten. Sogar die Streckenführung wurde leicht abgeändert, aus dem Inneren der Bahn geht es in einer Schussfahrt steil runter durch die Vorderfront, vorbei am Wasserfall. Im vergangenen Jahr konnten ein neuer 15-Watt-Laser und 16 Lasearrays in die Show integriert werden.

Tradition in Frankfurt: Roie´s Wellenflug

 

Umso schöner für alle Kirmes-Fans, dass diese Kult-Indoor-Achterbahn nun wieder öfters auf der Reise ist. Nach dem Frühjahrsdom in Hamburg war der Höllenblitz auf dem Volks- und Schützenfest in Wolfsburg zu Gast. Von dort aus wird weiter auf die Düsseldorfer Rheinwiese umgesetzt, und anschließend zum Rudolstädter Vogelschießen, welches in diesem Jahr sein 300-jähriges Jubiläum feiert, bevor es schließlich zum Oktoberfest nach München geht.

Chaos für Adrenalinjunkies

Zu den interessantesten Konstruktionen zählt sicherlich der Propeller Chaos Pendel, der auf dem Hamburger Dom ebenso eines der Highlights war. 2018 von der österreichischen Firma Funtime erbaut, wurde er erstmalig auf der Düsseldorfer Rheinwiese präsentiert und bis 2020 vom Schweizer Schausteller Hans-Peter Maier betrieben. Von diesem Fahrgeschäft gibt es weltweit nur zwei Exemplare, neben dem Chaos Pendel die als Festanlage im Wiener Prater installierte Black Mamba. Was ist das Besondere an diesem Karusselltyp? Keine Fahrt gleicht der anderen, da sich aus einem Zusammenspiel von drei Achsen ganz unterschiedliche und unerwartete Fahrvarianten ergeben. 

 Rotation und Gegenrotation beim Chaos Pendel

Das faszinierende ist also dabei, dass jede Fahrt unvorhersehbar ist. Dabei erinnert dieser sich ständig verändernde Bewegungsablauf eher an eine Achterbahnfahrt als an eine Fahrt in einem Propeller. Zwei Gondeln in denen jeweils acht Personen Platz finden (vier auf jeder Seite) drehen sich im Kreis und um sich selbst. Die Drehung des Hauptarmes wird durch die Rotation eines zweiten kleineren Armes beschleunigt und bei der Gegenrotation abgebremst. Trotz des vermeintlichen Chaos empfindet man die Fahrtbewegung insgesamt überhaupt nicht als unangenehm – im Gegenteil – es sind durchweg fließende Bewegungen, ein Chaos der angenehmen Art. 

 

Chaos Pendel unter Ottens: Premiere in Hamburg

Die Schaustellerfamilie Ottens aus Hamburg wollte das Fahrgeschäft aufgrund der außergewöhnlichen Fahrweise und seiner Einmaligkeit als transportable Anlage unbedingt erwerben, damit es wieder auf die Reise gehen kann. Jetzt aber wird das Chaos-Pendel erstmal im Serengeti-Park als Dschungel-Pendel Station machen, nachdem man dort bereits mit dem Höllenblitz gute Erfahrungen sammeln konnte. Weitere Attraktionen, die auf dem Heiligengeistfeld standen: Wilde Maus XXL von Max Johannes Eberhard, Virtual Reality Abenteuerbahn Dr. Archibald Master of Time von Patrick Greier, Wasserbahn Atlantis Rafting von Vorlop, Freefall Extreme der Gebrüder Boos aus Magdeburg, der weltweit einzige transportable Freifallturm, bei dem man während des Falles mit gekippten Sitzen nach unten fährt, Bayerisches Riesenrad von Willenborg, um nur einige zu nennen.

Kleiner Platz mit großartiger Beschickung


Der Platz, auf dem das Wolfsburger Schützen- und Volksfest abgehalten wird, kann mit einer sehr schönen Lage punkten. Eingebettet in den Allerpark und trotz der flächenmäßig eher eingeschränkten Möglichkeiten, ist diese Veranstaltung fast immer ein Garant für eine erstklassige Besetzung. So auch in diesem Jahr, wo neben dem Höllenblitz noch eine zweite große Achterbahn, der Drifting Coaster von Ahrend sowie das Loopingkarussell Infinity und der 80-Meter hohe Kettenflieger Aeronaut (beide Hoefnagels) als Highlights zu erwähnen sind. 

Außerdem in Wolfsburg dabei waren die Wasserbahn Poseidon von Heitmann-Schneider, das Riesenrad von Wilhelm, der Jaguar Express von Konrad Ahrend, der Break Dance von Welte, der Voodoo Jumper von Schäfer, Night Style von Armbrecht, das Fun-Lauf-Geschäft Big Bamboo von Hempen, das Große Kino 7-D von Meyer, das Venezianische Karussell von Horst Langenberg, der Autoscooter von Thiliant sowie weitere Kindergeschäfte.

Was war auf den Plätzen im Süden der Republik los?

Das Nürnberger Frühlingsfest dauerte vom 16. April bis zum 1. Mai und sei laut des äußerst rührigen Vorsitzenden des Süddeutschen Schaustellerverbands Lorenz Kalb, „das erfolgreichste aller Zeiten“ gewesen. An allen Tagen, auch unter der Woche wurde der Platz am Dutzendteich stark frequentiert. Im Normalfall beträgt die Spielzeit zwei Wochen, in diesem Jahr wurde nochmal eine Woche drangehangen. Die Schausteller waren allesamt hochzufrieden. Erstmals lief man direkt am Haupteingang auf den Coaster Heidi der Familie Ewald Schneider zu. Von Egon Kaisers Bayern Tower, dem größten Maibaum der Welt, der mit viel Liebe zum Detail ausschließlich handbemalt, alles was die Herzen von Bayern-Fans höherschlagen lässt, zu bieten hat, konnte man in 80 Metern Höhe einen Rundumblick über die Stadt Nürnberg genießen. 

Laserpix von Oliver Jehn

 

Augsburg: Plärrer der Superlative

Auf den Augsburger Frühjahrsplärrer strömten die Menschenmassen aus der ganzen Region Schwaben, viele traditionell in Tracht. Josef Diebold vom schwäbischen Schaustellerverband registrierte, dass das Einzugsgebiet deutlich größer geworden sei. Zeitweise war auf dem Kleinen Exerzierplatz der Andrang so groß, dass die Polizei eine Sperrung der Zugänge in Erwägung zog. Insgesamt fiel die Bilanz hier aber auch absolut positiv aus, Schausteller und Festwirte sprachen sogar von einem „Plärrer der Superlative“. Zwei hohe Fixpunkte strahlten mit dem 80-Meter Kettenflieger Jules Verne Tower von Alexander Goetzke und dem Freifallturm Skyfall seines Bruders Michael. 

Freifallturm von Goetzke auf dem Frühjahrsplärrer

 

Stuttgart Frühlingsfest: erfolgreich als Light-Version

Auch das 82. Stuttgarter Frühlingsfest, diesmal als Light-Version durchgeführt, war ein voller Erfolg. Der Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, Andreas Kroll bilanzierte kurz vor Ende: „Wir sind mit einer Light-Version an den Start gegangen, die aber schnell zu einer Vollversion wurde. Bis zum Sonntag werden wir auf rund 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher kommen.“ 

Es gab keine Festzelte, dafür wurde das Konzept der letzten Jahre mit zahlreichen Mini-Biergärten, die zum Verweilen im Freien einluden fortgeführt. Aufgrund der eingeschränkten Öffnungszeiten wurde später als üblich geöffnet und früher aufgehört. Außerhalb der Osterferien blieb der Festplatz in Stuttgart jeweils montags und dienstags geschlossen. 

XXL-Schaukel von Zinnecker auf dem Cannstatter Wasen

 

Mark Roschmann, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Südwest Stuttgart, hob die Vorreiterrolle des Frühlingsfestes hervor: „Stuttgart hat früh signalisiert, das Fest zu machen. Das war ein wichtiges Zeichen in die gesamte Branche und sicher wegweisend auch für andere Städte und Veranstalter. Der Verlauf war für uns sehr, sehr gut, die Durchführung perfekt und es waren viele Familien da. So haben wir uns das gewünscht und erhofft.“

Almhüttendorf als Festzeltersatz

Am Samstag des letzten Wochenendes strömten die Menschenmassen nach Bad Cannstatt. In bis zu 40 Meter langen Warteschlangen musste sehr viel Geduld und Ausdauer mitgebracht werden. um überhaupt in den Genuss einer Fahrt mit einem der Karussells zu kommen. Profitiert davon, dass es keine Festzelte gab, hat mit Sicherheit Nina Renoldi, die wieder mit ihrem Almhüttendorf in Stuttgart vertreten war. All diejenigen, die Lust auf ein gemütliches Beisammensein mit Tiroler Hausspezialitäten und einem gekühlten Radler gelegt haben, waren in der Hüttenanlage bestens aufgehoben. 

Die Größen der Zunft sind in Stuttgart mit dabei

Welche Fahrgeschäfte waren in Stuttgart präsent? Mit dem Rock & Roller Coaster (Vorlop), dem Euro Coaster (Buwalda-Fackler) und der Wilden Maus (Eberhard) waren gleich drei Groß-Achterbahnen vertreten und mit Feuer + Eis von Barth-Kipp und dem Racing Coaster von Thoma-Hartmann zwei weitere Bahnen in kleinerer Ausführung. Weiter waren auf dem Wasengelände zu Gast das Riesenrad Bellevue (Bruch), die Wildwasserbahn „Auf Manitus Spuren“ (Heitmann-Schneider), die Schaukeln Infinity (mit Looping) und Best XXL Exclusive (Zinnecker), Funtime-Kettenflieger The Flyer (Gebrüder Boos), Freifallturm Hangover (Schneider), Gladiator (Buwalda-Kriek, NL), Break Dance (Kinzler), The Real Shake (Blum), 2 x Musik Express (Kinzler und Music Shop Weeber), XXL Krake (Müller), Flipper (Meeß), Disco Fieber (Schramm), Looping Star (Böhm), Hot Shot (Dölle) und Wellenflug (Baumgartner). Neben dem Irrgarten Glasfabrik von Moser, der seine Premiere feierte, gab es mit Geheimnisse des Orients (ebenfalls Moser), Crazy Vegas (Lehmann), Remmi Demmi (Wilhelm) und dem XXL Lachhaus (Renz) weitere Belustigungen. 

Die Rallye Monte Carlo (Fackler), die Geisterbahnen Haunted Mansion und Geister Villa, der niederländischen Schausteller Hinzen und Molengraft-Sipkema und vier Autoscooter (Top In; Roschmann-Hahn, Planet Rock; Roschmann, Super Skooter und Carat 2000; Kritz) rundeten die Beschickerliste ab. Eine Attraktion, die seit 1932 bis auf wenige Ausnahmen regelmäßig auf dem Münchner Oktoberfest spielt, aber auf anderen Festplätzen kaum noch zu sehen ist, kam mit der Motorrad-Steilwandshow von Wissinger (Original: Pitts Todeswand) auch nach Stuttgart und sorgte für reichlich Andrang während der Rekommandation. Jagath Perera aus Sri Lanka fing 2005 bei Pitts Todeswand als Fahrer an und übernahm 2007 die Leitung des legendären Holzkessels, der ohne ihn vermutlich schon Geschichte wäre.

Sexismus-Debatte um das Stuttgarter Frühlingsfest polarisiert

Ausgehend von der Grünen-Stadträtin Jitka Sklenářová wurde eine Debatte über bestimmte Motive auf den Geschäften der Schausteller entfacht, die nach Ansicht ihrer Fraktion teilweise sexistisch und diskriminierend seien. Laut Mark Roschmann, ging es dabei um drei halbnackte Frauen, deren Blusen oder Büstenhalter offen waren. Die Grünen-Fraktion forderte die Stadtverwaltung auf, derartige Darstellungen künftig zu verbieten. Roschmann signalisierte Gesprächsbereitschaft und schlug einen gemeinsamen Rundgang auf dem Festplatz vor. 

Schaustellerin Sabine Ernst äußerte sich, sie teile die Kritik der Grünen nicht und sehe die Bemalung weder als diskriminierend noch als sexistisch, sondern eher schön im orientalischen Ambiente. Trotzdem überklebte sie die Brüste einer Bauchtänzerin an ihrem Geschäft „Märchen aus 1001 Nacht“ um zu verhindern, dass Volksfeste wegen solcher Abbildungen in einen schlechten Ruf geraten und als nicht mehr familienfreundlich gelten. 

Stuttgart Frühlingsfest: Bellevue-Riesenrad von Oscar Bruch

 

Stadtoberhaupt von Stuttgart unterstützt die Schausteller

Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) zeigte wenig Verständnis für die Forderung und sprang den Schaustellern zur Seite. Im Stuttgarter Gemeinderat musste er sich heftige Kritik zu seiner Aussage, „der Gemeinderat solle keine Zensurbehörde, kein Hoher Rat der Tugend- und Sittenwächter, der Inquisitoren und Diskriminierungsfahnder werden“ anhören. Im Übrigen ständen die Schaustellerinnen und Schausteller nach zwei Jahren der Pandemie in einem wirtschaftlichen Überlebenskampf und müssen ihre Kräfte auf existenzielle Themen konzentrieren.“ Die Grünen legten ihm sogar indirekt eine Fortbildung zum Thema Sexismus nahe. 

 

Für Kirmes-Fans ein Muss: Steilwandfahren in der alten Holzarena von Wissinger

Zu der Debatte um die sexistischen Bilder konnten wir den Präsidenten des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, anlässlich der Kirmes am Stadion an der Hafenstraße in Essen befragen. Laut Ritter, müsse man bedenken, dass die meisten dieser Bemalungen vor 30 Jahren oder noch weiter zurückliegend, entstanden sind, also aus einer völlig anderen Zeit. 

Seiner Meinung nach würde man hier das Kind mit dem Bade ausschütten. Für die Schausteller wäre es außerdem eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung, wenn komplette Fassaden umgestaltet werden müssten. Schausteller, die in früheren Zeiten selber von Diskriminierung betroffen waren, seien weder rassistisch noch diskriminierend, sondern auf ihren Festen offen für alle Menschen, egal welcher Nation sie angehören.

Wie geht es weiter mit den Volksfesten?


Wahnsinn, überragend, lief super, so was hat es bisher noch nicht gegeben.Egal, mit welchen Schaustellern man sprach, man bekam nur Superlativen zu hören, was die Frühjahrsveranstaltungen anbetraf. Dabei muss man aber bedenken, die riesigen Schlangen an den Kassenhäuschen und die wie am Fließband verkauften Eintrittskarten sind nur Momentaufnahmen.

Zwei lange Jahre litten die Schausteller unter Existenzängsten, einige waren gezwungen ihre letzten Reserven aufzubrauchen, viele verloren ihr komplettes Stammpersonal (da sich während der Pandemie zahlreiche Arbeitskräfte nach anderen Jobs umgesehen haben) und manche (Gottseidank nur ganz wenige) mussten ihre Betriebe aufgeben. 

 

Jagath Perera in Aktion (Stuttgart)

Kulturgut Volksfest muss erhalten werden

Die allermeisten Schaustellerbetriebe werden von Familien geführt und finanzieren sich eigenständig. Sie sind bisher noch nie in die Situation gekommen, Subventionen in Anspruch nehmen zu müssen. Corona hat alles verändert. Stillstand, nichts drehte sich mehr, Berufsverbot für eine ganze Branche. Ohne staatliche finanzielle Unterstützung, wäre das über 1000-jährige Kulturgut Volksfest zum Sterben verurteilt. 

Somit besteht nun großer Nachholbedarf in der Schaustellerbranche, aber natürlich auch bei den Menschen, denen die Volksfeste gefehlt haben. Wie lange die Nachfrage anhalten wird, das mag keiner so genau voraussagen. Viele Besucher ärgern sich über die gestiegenen Preise.

Dabei müssten die Schausteller noch höhere Preise verlangen, um die riesigen Kostensteigerungen einigermaßen auffangen zu können. Vor allem die Benzinpreise, die immer mehr zu einer Verschärfung der Transportsituation beitragen, aber auch die höheren Kosten für Strom und Personal für den Auf- und Abbau und die Spielzeit machen den Betrieben immer mehr zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Inflation und immer weiter steigende Kosten auf das Freizeitverhalten der Menschen auswirken werden.

Juli 2022/ Dominik A.J. Sourek

Copyright Fotos: Verlag/Sourek

 

 

Montag, 16. August 2021

Hamburg: Ein Hauch von Mallorca auf dem Sommerdom - Event läuft bis Ende August


Seit Ende Juli drehen sich auf dem Heiligengeistfeld nach der Corona-Zwangspause wieder die Karussells, es duftet nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln, und der Rekommandeur der Losbude ist in seinem Element, denn er kann seine flotten Sprüche zum Besten geben. Endlich wieder Dom-Feeling!

Eine Mutter hat ihren kleinen Sohn an der Hand, an einem der drei Eingänge, an dem sich zum Eröffnungstag lange Schlangen bilden, bricht sie plötzlich in Tränen aus. Wie lange haben sie warten müssen, um mit Pfeilen auf Luftballons werfen zu können, Autoscooter zu fahren und schwimmende Entchen zu angeln. Sie kann ihr Glück noch immer nicht richtig fassen, der letzte Dom fand im Winter 2019 statt. Kaum zu glauben, aber das Volksfest ist in Hamburg bereits viermal abgesagt worden.

Palmen und Plastikpools

Endlich wieder Rummel und man kann sich sogar wie auf Mallorca fühlen. Die Aktionsfläche, auf der immer wechselnde Events stattfinden, macht‘s möglich. Palmen, Sandstrand und Pools. Warum da noch in den Flieger steigen, wenn der Dom für Urlaubsfeeling sorgt? Dafür muss natürlich auch das Wetter mitspielen, was am ersten Wochenende leider nicht der Fall war. Da gab’s nämlich typisches „Hamburger Schietwetter“.

"Schietwetter", aber die Fahrgeschäfte laufen


Große Erleichterung bei den Schaustellern 

Auch Sascha Belli ist glücklich. „Wir sind so froh, dass es nun wieder losgeht“, sagt der Schausteller, der mit einem Crêpestand und seiner Kinderachterbahn „Kuddel der Hai“ schon oft auf dem Dom zu Gast war. Belli ist erster Vorsitzender der Fachgruppe Schausteller vom Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller. Auch wenn es bitter für einige Dom-Beschicker ist, die diesmal nicht zugelassen wurden. Sonst sind es ca. 240 Betriebe, die auf dem Dom stehen, jetzt dürfen nur etwas weniger als 200 gastieren. 

Viele Schausteller haben die Zwangspause genutzt, um ihre Geschäfte in Schwung zu halten oder notwendige Renovierungen bzw. Erneuerungen vorzunehmen. So präsentiert Patrick Greier, der erstmals mit seinem unlängst erworbenen Riesenrad, welches den einprägsamen Namen „Mein Rad“ trägt, auf dem Dom ist, eine seiner neuen Gondeln. Dieses Riesenrad ist ein alter Bekannter auf dem Dom, es wurde bislang vom Schaustellerbetrieb Steiger (Hamburg, Bad Oeynhausen) betrieben. 

60 Meter Riesenrad in neuen guten Händen

Theo Rosenzweig, dessen Opa Adolf Steiger sein erstes Riesenrad bereits Mitte der 40er-Jahre baute, hat sich endgültig zur Ruhe gesetzt. Ihm war es allerdings wichtig, dass das Rad, welches von 1980 bis 2012 mit 60 Metern Höhe und 42 Gondeln als größtes transportables Riesenrad der Welt galt, in gute Hände geht. Auch eine Besonderheit: Die Stahlkonstruktion mit einem Gewicht von 450 Tonnen wurde nicht von einer Firma, die auf den Bau von Riesenrädern spezialisiert ist, erbaut, sondern von der Bremer Maschinenfabrik „Stahl- und Maschinenbau Kocks“

Sommerdom: "Mein Rad"

Ticket für Sommerdom ist erforderlich 

Wie kommen Besucher auf den Sommerdom? Ein Online-Ticket ist im Voraus für ein Zeitfenster und einen bestimmten Eingang zu buchen, die Besucher haben den Nachweis eines negativen Corona-Tests zu erbringen, es sei denn sie sind bereits vollständig geimpft oder genesen. Auf dem gesamten Gelände besteht Maskenpflicht, außer beim Essen und Trinken und es gibt eine Einbahnstraßenführung.

Auf dem Platz dürfen sich anfangs insgesamt nicht mehr als 7.000, später mehr als 9.500 Besucher aufhalten. Zum Vergleich: In früheren Spitzenzeiten verweilten auch schon mal 20.000 Menschen pro Tag auf dem Dom. 



Stadt Hamburg ist zufrieden mit Konzept
 

 


Das Corona-Schutzkonzept wurde von der Behörde für Wirtschaft und Innovation der freien und Hansestadt Hamburg erarbeitet. Sören Lemke vom Dom-Referat zeigte sich beim Rundgang über den Platz optimistisch: „Für das erste Wochenende waren wir sehr gut gebucht, der Dom ist als erstes größeres Volksfest auch ein Testlauf für die Schaustellerbranche. In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden kann das Hygienekonzept innerhalb der vier Wochen entsprechend angepasst werden“.

Info: Hamburger Sommerdom auf dem Heiligengeistfeld noch bis 29.08.2021.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 15.00 bis 23.00 Uhr, Freitag und Samstag 15.00 bis 0.30 Uhr und Sonntag 14.00 bis 23.00 Uhr

Familientag: jeden Mittwoch ermäßigte Preise für alle Besucher

Tickets Online: www.hamburg.de/dom

August 2021. Dominik A. J. Sourek/Redaktion LAURUS
Copyright Fotos: Sourek/LAURUS 

Klassiker: "Wilde Maus" in Hamburg


 

 

 

 

Donnerstag, 12. August 2021

Im Hamburger Westfield Überseequartier wird 2023 auch eine Breuninger-Filiale eröffnen

 

Das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen Breuninger eröffnet 2023 einen neuen Flagship-Store im Westfield Hamburg-Überseequartier und damit sein erstes Haus in Norddeutschland. Als mit Abstand größter Ankermieter im Herzen der Hamburger HafenCity bezieht Breuninger über 14.000 Quadratmeter Gesamtfläche.

"Als Tor zur Welt stand Hamburg bereits seit einiger Zeit ganz oben auf unserer Wunschliste. Hamburg ist eine moderne, weltoffene und dynamische Handelsstadt. Als Händler führt einen der Weg langfristig immer nach Hamburg. Wir freuen uns daher sehr, dass Breuninger nun seinen eigenen Platz in dieser vielfältigen und beeindruckenden Millionenstadt im hohen Norden gefunden hat", so Breuninger CEO Holger Blecker.

Der neue Breuninger Department Store bildet das Herzstück des aktuell entstehenden Westfield Hamburg-Überseequartiers. Direkt am Ufer der Norderelbe gelegen, eingebunden in einen attraktiven Mix aus inspirierendem Einzelhandel, kosmopolitischen Gastronomiekonzepten sowie einem starken Entertainment- und Kulturangebot entwickelt sich die HafenCity zu einem pulsierenden Zukunftsort. 

Auf 419.000 Quadratmetern entsteht ein urbanes Mixed-use-Quartier mit internationalem Anspruch und wird neben Wohnungen, Büros und Hotels auch ein Kreuzfahrtterminal umfassen. Die Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers soll 2023 erfolgen.

 August 2021. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Foto: PR

Montag, 3. Juni 2019

Charity-Event Hamburg: Am 4. Juni komt Liz Mohn zum Ladies Lunch. Sie ist Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Brita Segger (links) freut sich über Liz Mohn

Einflussreiche Macherinnen, ein angesagtes Lifestyle-Restaurant und soziales Engagement: Am Dienstag, den 4. Juni 2019, versammelt PR-Unternehmerin Brita Segger mit ihrer Agentur SOCIETY RELATIONS & Communications erneut weibliche Führungspersönlichkeiten, Prominente und Journalistinnen aus ganz Deutschland zum Benefiz Ladies Lunch in Hamburg.

Ziel ist die Unterstützung der Kinder Schlaganfall-Hilfe. Schirmherrin des Charity-Mittagessens ist Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und Firstlady der Bertelsmann SE.

Kinder Schlaganfall-Hilfe profitiert
Die Kinder Schlaganfall-Hilfe kämpft mit Aufklärung, persönlicher Beratung und Betreuung und der Förderung von Behandlungszentren auf allen Ebenen um eine Verbesserung. "Wie enorm wichtig und unverzichtbar, aber auch erfolgreich diese Arbeit für die Kleinen und ihre Eltern ist, habe ich in den vielen Jahren in denen ich die Stiftung bereits unterstütze, erfahren. Die Stiftung verschafft ihnen eine unglaubliche Hilfe, Erleichterung und wertvolle Therapien. Dafür engagiere ich mich aus vollem Herzen gern weiterhin", so Gastgeberin Brita Segger.

Eine Herzensangelegenheit ist das Engagement gegen den Schlaganfall vor allem von Stiftungsgründerin Liz Mohn. Sie wird beim SOCIETY RELATIONS-Benefiz Lunch persönlich zu den anwesenden Top-Unternehmerinnen und Vorbildfrauen sprechen. Über den medizinischen Schicksalsschlag, den zu verhindern und zu lindern sie sich seit Jahrzehnten unermüdlich widmet.


Die Ladies Lunch-Gäste erwartet Taittinger-Champagner zum Empfang im LE MERIDIEN HAMBURG und ein Drei-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen sowie Sherry von Gonzáles Byass. Der Lunch wird im Restaurant HERITAGE des Designhotels bei traumhaftem Blick über die Außenalster serviert. "Die Unterstützung gemeinnütziger Projekte ist für uns eine Herzensangelegenheit. Als exklusiver Partner der Veranstaltung nehmen wir unsere soziale Verantwortung sehr ernst und freuen uns, Teil einer solch wichtigen Botschaft sein zu dürfen", sagt General Manager Anton Birnbaum.

Auch eine edle Klavierschmiede ist dabei
Bereits vorab gewährt das Unternehmen STEINWAY & SONS exklusive Einblicke in ihre Hamburger Manufaktur - neben New York - der einzige Produktionsstandort. Seit 1853 steht der legendäre Steinway Flügel für höchste Handwerkskunst, kompromisslose Qualität, Ästhetik und Ausdruckskraft. Liebevoll aus den besten Materialien gefertigt, suchen die Instrumente von Steinway & Sons seit nunmehr über 165 Jahren ihresgleichen. Konzerthäuser und Pianisten auf der ganzen Welt wählen einen Steinway wegen seines unverwechselbaren Klanges.


Katja Ebstein und Aneta Sablik singen
Die Sängerin Katja Ebstein wird während des Mittagessens einige ihrer größten Hits wie "Theater" präsentieren. Ein weiterer Star-Gast ist Aneta Sablik. Sie gewann 2014 die RTL-Erfolgs-Sendung "Deutschland sucht den Superstar". Ihr Lied "The One" wurde am selben Abend zum Download bereitgestellt und erreichte kurz nach Veröffentlichung Platz 1 der Download-Charts.


Mit ihrem musikalischen Ausnahme-Talent wird Aneta Sablik für die anwesenden Powerfrauen Welt-Hits von Frank Sinatra und Tina Turner singen. Höhepunkt ist das Fashion Defilee von LANA MUELLER COUTURE. Das gefeierte Berliner Label wird seine glamourösen wie atemberaubenden Abend- und Brautkleider aus raffinierter Spitze und edler Seide zeigen.Präsentiert werden diese u.a. von Shari Streich und Theresia Fischer. Beide Models wurden durch ihre erfolgreiche Teilnahme an der Casting-Show "Germany´s Next Topmodel by Heidi Klum" bekannt. Durch das Programm des Ladies Lunches wird RTL-Frau Jennifer Knäble führen.

Im gemeinsamen Fokus aller Gäste wird das Sammeln von Spenden stehen. Dafür wird es eine ombola mit wertvollen Preisen geben: Darunter eine Kurzkreuzfahrt von TUI Cruises auf der Mein Schiff 3 mit Barbara Schöneberger vom 3. bis 7. September 2019 zu den spannenden Hauptstädten Skandinaviens und eine elegante Couture-Robe von LANA MUELLER.

www.society-relations.com


Mai 2019. Redaktion LAURUS Magazin

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Montag, 11. Februar 2019

Fashion-Show in Hamburg: Nachwuchstalent Paul Kadjo zeigt Mode abseits des Mainstrams. Termin: 23. Februar 2019

Erst 20 Jahre jung ist Paul Kadjo. Im dritten Semester studiert er aktuell Mode-Design an der Akademie Mode & Design in Hamburg (AMD). Weil der junge Designer nur so vor Energie und Ideen sprüht, lädt er am 23. Februar 2019 zu einer Fashion Show ein.

Wo? Hausboot Julianne, Industriestraße 125-135, in 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Beginn ist um 18Uhr. Zwar lernt Kadjo noch das Entwurfs-Handwerk an der AMD, aber er hat vor Kurzem schon sein Label PROTOTYPE gegründet.


"Mein Ziel ist es, wie der Name meines Labels, PROTOTYPE verrät, eine Modelinie zu kreieren, welche unserer Generation eine exklusive Alternative zum Mainstream bieten soll", sagt Paul Kadjo. Jedes Kleidungsstück seiner Linie ist ein Unikat! Der Jung-Designer will sich mit PROTOTYPE bewusst von "Massenproduktion, Kapitalismus und Überkonsumierung" abheben.

Erste Einblicke gibt es unter https://www.instagram.com/prototype_by_paul_kadjo/

 

Februar 2019. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Foto: PR


Montag, 16. April 2018

Yachtline Gartenmöbel: als "Wahl des Perfektionisten" kommen die Design-Modelle im Garten, auf Terrassen sowie Clubs, Hotels und Luxusyachten zum Einsatz



Die Gartenmöbel-Saison 2018 ist eröffnet! Frische Modelle, andere Designs sorgen für Abwechslung auf Terrasse, im Garten oder anderswo. Die Kollektion YACHTLINE gehört zur neusten Entdeckung in diesem Segment.


Sie findet sich im Sortiment der Villa Schmidt, Hamburg. Das Unternehmen kümmert sich auch um den Vertrieb hierzulande. Das Design der fünf Serien ist raffiniert wie vielseitig und lässt sich so auf unterschiedlichste Standorte abstimmen. YACHTLINE entfaltet ihre dynamische Wirkung in einer großzügigen Hotellobby ebenso wie an einem lauschigen Plätzchen im privaten Feriendomizil – auf Ibiza, Mallorca, in Nizza, auf Sardinien oder anderswo.

Witterungsbeständig und robust
Neben dem Design überzeugen die naturstarken Materialien Edelholz, Edelstahl und Naturstein. Alle Materialien inklusive Polster sind in einer Qualität, die diese absolut witterungsbeständig macht und 365 Tage im Außenbereich garantiert. Erwähnenswert sind auch die exklusiven Accessoires, die alle in Handarbeit hergestellt werden. 

Qualitätsfertigung made in russia
Das inhabergeführte Familienunternehmen Kurochkin zeichnet sich durch seine Detailverliebtheit aus. Der Fertigungsbetrieb mit einer Größe von ca. 8000 qm liegt direkt in Moskau. Der erfolgreiche Besitzer einer Autoersatzteilfabrik, Oleg Kurochkin, baute diese Möbelfabrik mit modernsten Maschinen aus Italien und Deutschland für seine Tochter Natalya, mittlerweile Marketing Direktorin des Unternehmens.


Alles aus einer Hand
Da ihm die Qualität der Zulieferteile nicht gefiel, setzte er kurzerhand noch eine Fabrikationsstätte für Metallteile dazu. Seine Unzufriedenheit mit zugekauften Polsterteilen veranlasste ihn schließllich noch zur Einrichtung einer eigenen Polsterei. Damit kommt seit Anfang des Jahres 2018 die gesamte Kollektion YACHTLINE komplett aus einer Hand. Er selbst nennt sein Unternehmen "die Wahl des Perfektionisten".

Modelle der Yachtline Kollektion


Den Vertrieb in Europa macht seit Frühjahr 2018 die Villa Schmidt Hamburg. Die Designexperten statten erfolgreich weltweit private Domizile und Luxushotels aus und beraten eine Top-Klientel in Einrichtungsfragen. Die Outdoormöbel der Villa Schmidt sind in den exklusivsten Hotels weltweit zu finden, so auch im Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi oder im Adlon in Berlin, ebenso im Taschenberg Palais Dresden und auf vielen Luxusyachten oder Kreuzfahrtschiffen. 

Schneller kostenfreier Versand
Service und Qualität sind die obersten Gebote, daher passen Yachtline und Villa Schmidt optimal zusammen. So ist gute Beratung im hellen Showroom in der Hamburger Innenstadt wie auch telefonisch selbstverständlich. Der Versand der Möbel in Deutschland, Österreich und in die Schweiz erfolgt kostenfrei.

Weiteres unter www.villa-schmidt.de 

April 2018. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Fotos: PR 
Yachtline Gartenmöbel 2018

Montag, 2. Mai 2016

Gute Geschäftsidee: Mode für ganz große Frauen. Label I love tall startet in Hamburg mit eigenem Shop

Große schöne Hanseatinnen gehören zum Stadtbild von Hamburg wie die Shoppingpassagen oder die moderne Hafen-City. Wer als Frau über 1,80 m groß ist und im Norden lebt, kann sich nun über ein neues Spezialgeschäft freuen: In der Steinstraße 25, mitten in der City, gibt es einen Laden von "I love tall".

Der Name ist Konzept: Hier kommen hochgewachsene Frauen auf ihre Kosten, denn die Schweizer Marke lockt mit einer Kollektion in Überlängen. Gegründet von Annemarie Sickeler (1, 87m) offeriert I love tall ein volles Sortiment – Blusen, Pullis, Hosen etc.

Neben dem neuen Shop in Hamburg gehören zum Label ein Laden in Zürich sowie ein Online-Shop: www.ilovetall.com.

Mai 2016. Redaktion LAURUS Magazin

Freitag, 29. Mai 2015

Hamburg Shopping: Reiss und Lululemon kommen mit Shops in die Hansestadt

Es gibt Zuwachs in der Hamburger City: Zwei neue Marken aus Kanada und England eröffnen in Kürze Läden und bereichern das Shopping-Angebot in der Hansestadt.

Das kanadische Yoga- und Sportmodelabel Lululemon feiert Premiere in Europa. Rund  330 qm groß ist Geschäft, welches im Spätsommer 2015 eröffnen wird. Die Lage ist top: in Poststraße, direkt neben der Kultmarke Abercrombie & Fitch. 

Ebenfalls im Sommer, vermutlich im August 2015, kommt das britische Contemporary-Label Reiss nach Hamburg. Die Modefirma sicherte sich die letzten freien  Quadratmeter in der neuen Kaisergalerie (Große Bleichen 27, 20354 HH).


Mai 2015. Redaktion LAURUS Magazin

Montag, 15. Juli 2013

Apropos Concept Store Hamburg just openend! Nach Köln und Düsseldorf gibt es Trendmarken auch in der Hamburger City

Trendsetter in Köln und Düsseldorf oder Besucher, die oft in diesen Städten sind, kennen die Apropos-Stores von Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer. Zwar gibt es auch einen guten Online-Store, aber das Stöbern, Suchen, Anprobieren und die Topberatung in den stationären Luxusshops sind eben nicht mit ein paar Online-Klicks zu vergleichen.

Nun hat der Concept Store Apropos Anfang Juli in Hamburg neben dem Hotel Vier Jahreszeiten am Neuen Jungfernstieg 16 seinen vierten Shop eröffnet. So schwingt sich das Trendteam von Apropos auf, allmählich zur nationalen Marke zu werden.

Zum Angebot: Auf über 500 Quadratmeter gibt es Marken wie Tom Ford, Azzedine Alaia, Céline, Saint Laurent Paris, Isabel Marant, Manolo Blahnik, Valentino, Victoria Beckham Jeans oder J Brand erhältlich. Hinzu kommen Accessoires, Kosmetik, Schuhe, Bücher, kleine Geschenke und Schmuck (auch von Colleen B. Rosenblat). "Die meisten Marken sind zwar in Hamburg vertreten, aber die für uns typische Mischung hat hier noch gefehlt", sagte Klaus Ritzenhöfer dem Hamburger Abendblatt vor dem Opening. Der neue Shop auf zwei Etagen wurde von dem Interieur-Designer Peter Preller in Kooperation mit dem Architektenbüro Unzen realisiert. 

Die Adresse ist top: Der Neue Jungfernstieg 16 ist ein traditionelles hanseatisches Gebäude. Es gehört übrigens der Familie Herz um Günter Herz, dem früheren Tchibo-Mitgesellschafter. Das Hamburger Apropos-Team baut auch natürlich auf internationale Klientel, etwa aus Fernost oder Russland. Apropos wurde 1984 in Köln von Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer gegründet, dort führen sie zwei Läden.

Adresse: Apropos Concept Store, Neuer Jungfernstieg 16, 20354 Hamburg.
www.apropos-store.com

Juli 2013. Redaktion LAURUS Magazin